17.11.2025
In seinem jetzt auf Deutsch erschienenen Band Die Bibliothek meines Vaters stellt Schriftsteller Ragnar Helgi Ólafsson existenzielle Fragen: Was bedeuten uns Bücher und wie gehen wir mit privatem und literarischem Erbe um? In Berlin stellt er das Werk nun vor.

Ein Wochenende ist nicht genug. Das muss Ragnar Helgi Ólafsson bald feststellen, als er die Bibliothek seines Vaters ausräumen will, der als Verleger und Autor beruflich und privat sein ganzes Leben lang von Büchern umgeben war.
In Die Bibliothek meines Vaters. Eine Erzählung über den Umgang mit Erbe geht der isländische Schriftsteller der Frage nach, wie wir mit privatem und literarischem Erbe umgehen und was wir der nächsten Generation hinterlassen wollen.
Am Freitag, den 21. November 2025, stellt er den 2018 veröffentlichten und nun auf Deutsch vorliegenden Text im Felleshus der Nordischen Botschaften in Berlin vor – gemeinsam mit dem Island-Enthusiasten und Literatur-Kenner Wolfgang Schiffer, der das im Berliner Mikrotext Verlag erschienene Buch zusammen mit Jón Thor Gíslason übersetzt hat.
Die Fragen, die der Autor, Verleger, Musiker und Vogelretter Ragnar Helgi Ólafsson sich und uns allen stellt, sind so spannend wie überraschend: Hat jedes Buch einen einzigartigen Geruch? Kommen wir jemals über den Verlust der zerstörten Bibliothek von Alexandria hinweg? Was haben Geschichten über Geister, Feen und arme Bauern in Island vor 200 Jahren mit dem 21. Jahrhundert zu tun?
Melancholisch, nachdenklich, tröstend – und ein Buch über die Frage, wie unsere Gesellschaft mit Alter, Sterben und Verlust umgeht.
Ragnar Helgi Ólafsson
Die Bibliothek meines Vaters
Mikrotext-Verlag, Berlin
erscheint am 18.11.2025
208 Seiten
Buchvorstellung am Freitag, 21.11.2025, 18:00 Uhr,
Ragnar Helgi Ólafsson
Felleshus der Nordischen Botschaften
Rauchstraße 1 | 10787 Berlin
Eintritt frei
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