04.01.2026
In den Wochen vor Weihnachten sind die Verbraucherpreise in Island deutlich stärker angezogen, als es die Banken im Land vorhergesagt hatten. Besonders tief mussten die Menschen für Heizung und internationale Flüge in die Tasche greifen.

Das frohe Fest war 2025 auch ein teures. Zumindest in Island. Denn die Inflation im Inselstaat lag im Dezember erneut bei 4,5 Prozent.
Das ist der höchste Wert seit Jahresbeginn 2025. Im Vergleich zum Vormonat lagen die Verbraucherpreise damit um 0,8 Prozentpunkte höher, wie das Isländische Statistikamt (Hagstofa Íslands) meldete.
Damit stieg die Inflation deutlich stärker an, als von den isländischen Banken vorhergesagt. Sowohl Íslandsbanki als auch Landsbankinn hatten erwartet, dass das Preisniveau im Dezember bei 3,9 Prozent liegen würde.
Nach den Sonderangeboten im November seien viele Produkte in den Wochen vor dem Fest deutlich teurer geworden, wie der nationale Rundfunksender RÚV unter Berufung auf das Statistikamt berichtete.
Das gelte vor allem für Bekleidung und Schuhe. Auch die Kosten für Heizung sind demnach stark angestiegen (um 9,2%).